Mitarbeiter gestalten Nachhaltigkeit

Um Nachhaltigkeit und somit die Übernahme von sozialer, ökonomischer und ökologischer Verantwortung nun Schritt für Schritt in allen Geschäftsbereichen und -prozessen der Bank zu implementieren, wurde ein Nachhaltigkeitsrat, unter der Leitung eines Nachhaltigkeitskoordinators gegründet.

Der Nachhaltigkeitsrat und die zugehörigen Arbeitskreise Produkte, Prozesse, Nachhaltigkeits-Filter, Umwelt und Beschaffung, Gesellschaftliches, Soziales und Mitarbeiter sowie Information und Kommunikation stellen die Umsetzung der gesetzten Ziele sicher und sind für die Entwicklung neuer Ziele und Maßnahmen verantwortlich.

Wenn sie zusammensitzen und auf die Geschäftsbereiche und -prozesse der Bank blicken, steht für sie immer eine wichtige Frage im Fokus: „Wie können wir noch nachhaltiger werden?“ Es sind die Mitarbeiter, die dem Nachhaltigkeitsrat der Bank angehören und vier verschiedene Arbeitskreise repräsentieren: „Produkte, Prozesse und Nachhaltigkeitsfilter“, „Umwelt und Beschaffung“, „Gesellschaftliches, Soziales und Mitarbeiter“ sowie „Information und Kommunikation“. In ihrer Funktion stellen sie die Umsetzung der gesetzten Nachhaltigkeitsziele sicher und sind für die Entwicklung neuer Ziele und Maßnahmen verantwortlich. Das Redaktionsteam hat nachgefragt, warum sich die Mitarbeiter für das Thema Nachhaltigkeit einsetzen und welche Erfahrungen sie bereits gemacht haben:

Warum haben Sie sich entschieden, dem Nachhaltigkeitsrat beizutreten?

Timo Memmer, Vertreter Unternehmensentwicklung im Nachhaltigkeitsrat: Als Vater zweier Töchter ist es mir wichtig, dass wir Verantwortung für die nächste Generation übernehmen – denn unser Denken und Handeln endet nicht nach unserem Leben. Der Nachhaltigkeitsrat unserer Bank eröffnet mir die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten und für meine Töchter und ihre Generation eine lebenswerte Zukunft zu schaffen.

Was ist das für ein Gefühl, zum Nachhaltigkeitsrat einer Bank zu gehören?

Vanessa Hirsch, Nachhaltigkeitskoordinatorin: Zum Nachhaltigkeitsrat „meiner Bank“ zu gehören, ist für mich ein richtig tolles Gefühl. Es macht mir sehr viel Spaß, die Geschäftsbereiche und -prozesse mit einem anderen Blick zu betrachten sowie Ideen und Lösungen zu entwickeln, die eine nachhaltige Unternehmensentwicklung voranbringen.

Haben Sie schon ein persönliches Highlight erlebt im Rahmen Ihrer Funktion im Nachhaltigkeitsrat?

Albert Gumenscheimer, Arbeitskreis „Umwelt und Beschaffung“: Ein persönliches Highlight für mich war es, zu erfahren, dass wir in einigen Teilbereichen bereits viel im Sinne der Nachhaltigkeit getan haben, z. B. bei der Produktion und Nutzung erneuerbarer Energien durch eigene Photovoltaikanlagen oder bei der deutlichen Reduzierung von Papier.

Was ist für Sie die wichtigste Aufgabe Ihres Arbeitskreises?

Manuela Holewa, Arbeitskreis „Gesellschaftliches, Soziales und Mitarbeiter“: In unserem Arbeitskreis nehmen wir unter anderem die Bank als Arbeitgeber genauer unter die Lupe. Hier nimmt das Wohl der Mitarbeiter einen wichtigen Stellenwert ein und es werden auch Fragen thematisiert, die zum Beispiel Arbeitssicherheit und Gesundheit betreffen.

Warum, glauben Sie, ist es wichtig, dass eine Bank nachhaltig handelt?

Christine Koch, Arbeitskreis „Produkte, Prozesse und Nachhaltigkeits-Filter“: Durch ein nachhaltiges Handeln übernimmt eine Bank Verantwortung und sorgt für eine langfristige Existenzsicherung. Dabei sind nicht nur Bereiche innerhalb, sondern auch außerhalb der Bank betroffen. Neben ökonomischen kommen auch ökologische und soziale Aspekte zum Tragen. So wirkt sich ein nachhaltiges Handeln positiv auf die gesamte Bank und deren Umgebung
aus.

Lukas Weinkämmerer, Arbeitskreis „Produkte, Prozesse und Nachhaltigkeits-Filter“: Dem stimme ich absolut zu. Da wir nicht nur als Kreditinstitut, sondern auch als Arbeitgeber und wirtschaftlicher Treiber in der Region agieren, ist es meiner Meinung nach unsere Pflicht, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, um die Region nachhaltig zu stärken.